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Bockbüchsflinte

Übersicht

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BBF - die erste Bockbüchse mit freischwingendem Büchsenlauf

Highlights

  • freischwingender Büchsenlauf
  • Handspannung
  • leicht / führig
  • ausgezeichnetes Preis / Leistungsverhältnis
  • gute Schussleistung

Weitere Informationen

Produktfotos

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Technik

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“BBF” - die Bockbüchse für's Revier.

 

Gewicht / Länge (Lauf/Gesamt) ab 2,7 kg / 60 cm / ca. 100 cm
Schaft Nussbaumholz
Abzug einstellbarer Rückstecher
Lauf kaltgehämmerter Büchsenlauf / Schrotlauf mit Vollchoke 
Kaliber .222 / .222 RemMag / 5,6x50 R / .22 Hornet / 7 x 64 / 7x 65R / 7x57R / 6,5 x 57R / 5,6 x 57R
12-70 / 16-70 / 20-70
Sicherung / Magazin Kipplaufwaffe / Einschlosssicherheitssystem mit Handspannung
Preis umgerechnet ca. 900 EUR
Produktions-
zeitraum
1965 - 1982

Geschichte

 

Geschichte

 

Die “BBF” - Bockbüchsflinte

 

In den 60er Jahren hat VOERE die Bockbüchsflinten Modell 2121 (ca. 1960) und 2126 (ca. 1968) entwickelt.

Das Gewehr  war damals durch den Oberhebel-Einschloss-Handspanner fortschrittlich. Die kurze, führige Waffe war leicht und kostengünstig.
Sie wurden bis in die 80er Jahre ca. 30.000 Stk des Modells hergestellt.
Merkmale sind Einschloss, Handspanner und sehr gute Schussleistung.

Bekannt und erfolgreich wurde das Gewehr durch die gute Schussleistung. Das Problem der Kipplaufwaffe ist, dass sich Schrot und Büchsenlauf durch die unterschiedliche Wärmebelastung und Wandstärken unterschiedlich  ausdehnen. Dadurch entstehen Spannungen, die letztlich zu schlechter Schussleistung, bzw. dem berühmten Klettern der Bockbüchse führen. Dies ist hauptsächlich bei verlöteten Läufen der Fall.

Das Problem  wurde durch die Erfindung des frei ausdehnbaren Büchsenlaufes gelöst. Die Idee der Konstruktion ist es, den Büchsenlauf in einem Mantelrohr zu führen, so dass sich Mantelrohr und Büchsenlauf unterschiedlich ausdehenen können. Der eigentliche Lauf wird dabei, nicht wie früher üblich verlötet, sondern in einem Mantelrohr bzw. über eine Brille an der Mündung geführt bzw. stabilisiert. Der Büchsenlauf dehnt sich dadurch unabhängig vom Schrotlauf aus, die Schussleistung bleibt erhalten-
Für größere Kaliber wurde später zusätzlich eine Laufverstellung entwickelt, damit ein einheitliches Schussbild erreicht wird und eine Nachjustierung zwischen den Läufen möglich wurde. Zwischen kalter und warmer Waffe ist der Ausdehnungsunterschied von bis zu einem Millimeter, mit freiem Auge leicht sichtbar, festzustellen.

Heute wird diese Konstruktion praktisch von allen Herstellern nachgebaut.

Das Handspannhebel hatte in der damalige Ausführung zur Folge, dass man zum Entspannen den Spannhebel drücken mußte und gleichzeitig abziehen.
Heutige Konstruktionen arbeiten mit einer Sicherung und mit 2 Abzügen, für jeden der beiden Läufe, im Gegensatz zur Umschaltung, die man früher verwendete.